soft boys.

yes, tired baby/ based on a photograph by R. Mapplethorpe/ © jJSMith, 2017

The interaction of softness and hardness in masculinity has always been of interest to me. The urge to inspect this closely also comes from my very personal exploration of my own desires for a certain masculinity and trying to find my space within it. What about it feels comfortable for me and which parts or expressions don’t? Why is it so important for me that people actually understand my expression as a ‘feminine man’ rather than a ‘masculine woman’? How does this influence my behaviour?

Read the rest of this entry »

Advertisements

Headspace.

 

Two drawn heads, white line on black and turquiose background.

Headspace, 2016.

 


beyond their control

The two drawings below are from a new series I started which is a visual exploration of  being trans and affected by depression. I use different media to do and forms of narration to investigate this very personal topic. both drawings appeared in “All In Your Head: Queerness, Neurodivergence, and Disability” Issue #3 by Sam GlitterWurst: find them on tumblr. and Etsy (where you can also order the zine!).

 

 

beyond their control

beyond their control 1 (turquoise ink on paper), cc jJsmith

 

beyond their meaning.

beyond control 2 (coal, chalk, oilpen on paper), cc jJsmith


Das Unbeugsame in der Sprache

Vom gesellschaftlichen Sinn und politischer Notwendigkeit geschlechter_gerechter* Sprache

Dieser Artikel erschien 2013 zuerst in der “WirFrauen” (3/2013).

Die Feminazis haben zugeschlagen“

So formulierte es Heide Oestreich satirisch in ihrem Kommentar zu den Reaktionen auf den Beschluss des Senats der Uni Leipzig im Juni diesen Jahres. An der Uni Leipzig wurde beschlossen, dass fürderhin in der Grundordnung das generische Femininum stehen wird: Professorinnen statt Professoren. Vorgeschlagen hatte es ein Physikprofessor und der Senat stimmte zu. Die ganze Universität Leipzig also eine feministische Hochburg?

Read the rest of this entry »


Vom Kindermädchen zur „bösen Stiefmutter“

Dieser Text erschien 2015 zuerst in der WirFrauen – das feministische Blatt (3/2015).

Selfportrait of Vivian Maier in a mirror

Selfportrait of Vivian Maier, 1953
Source: http://bit.ly/1KGfIDV

Der Dokumentarfilm Finding Vivian Maier erzählt die Geschichte eines Zufallsfundes. John Maloof – der Regisseur – erwirbt bei einer Zwangsversteigerung einige Kisten mit alten Fotos, Negativen und unentwickelten Filmen aus einer Wohnungsauflösung. Bei näherer Untersuchung des Inhalts wird Maloof klar, dass er einen Schatz gefunden hat: tausende von großartigen Bildern, die an Diane Arbus und Berenice Abott erinnern und vor allem den Alltag im Amerika des frühen 20. Jahrhunderts zeigen. Eine kleine Sensation. (In Deutschland berichtete u.a. die SZ darüber; siehe auch hier.)

Read the rest of this entry »


Der unvorstellbare Körper

Dieser Text erschien zuerst im Queerfeministischen Taschenkalender 2014.

„In the fabric of a tutu, any man could get used to and I am the living sign“

The Smiths

Körper ohne Gewicht

Wie kann ein Diskurs über Geschlechter geführt werden, ohne das die Körperlichkeit zum Pferdefuß des Argumentes wird? Körperliche Attribute werden von Kritiker_innen gerne als „handfeste“ Argumente ins Feld geführt, wenn es darum geht, sich mit den Konstruktionen von Geschlecht zu konfrontieren. Der materiellen ‘Wahrheit’, so die Annahme, kann sich eben keine_r entziehen. In ihrem Buch Körper von Gewicht schreibt Judith Butler: „[…] die Fixiertheit des Körpers [wird], was seine Konturen und Bewegungen ausmacht, etwas ganz und gar Materielles sein, aber die Materialität wird als Wirkung von Macht, als die produktivste Wirkung von Macht überhaupt, neu gedacht werden.“ (Butler, 1997, 22).

Read the rest of this entry »


Schwimmübung.

Dieser Text erschien zuerst im Queerfeministischen Taschenkalender 2013.

Was bedeutet sexuelle Freiheit? Eine einfache Antwort wäre: Sex zu haben, mit wem eine_r will und wie eine_r will. Aber ist diese Antwort so einfach zu verstehen bzw. umzusetzen? Bei genauerer Betrachtung wird sichtbar, dass sich das nicht so leicht sagen lässt, bzw. dass die oberflächlich so freiheitlich anmutende Prämisse der Sexualität durch etliche unausgesprochene Regeln beeinflusst ist. Es mag so erscheinen, als sei es gelungen, die noch bestehenden offensichtlichen Normen zurückzudrängen, sozusagen sexuellen Ungehorsam zu verüben – sei es durch den Bruch mit der Heterosexualität, sei es durch Missachtung der Schönheitsideale. Eine Hürde bleibt aber bestehen: die Reflexion auf die eigenen Verflechtung in die gesellschaftlichen Verhältnisse und ihre Wirkung auf das eigene Bewusstsein.

Read the rest of this entry »